Endlich: HTC Vive kann nun vorbestellt werden

Lange haben Virtual Reality Fans darauf gewartet, jetzt ist es soweit: Seit 29. Februar (16 Uhr MEZ) kann die HTC Vive Brille vorbestellt werden. Die Geräte werden dann ab April versendet. Mit dem Release werden auch alle Details zum VR-Gadget bekannt. So soll die Brille laut ersten Medienberichten 899€ kosten: Das ist viel Geld. Manche Blogs spekulierten vor der offiziellen Veröffentlichung sogar mit Preisen über 1000€, was sich aber bald als falsch herausgestellt hat.

Die Vive Brille kann hier vorbestellt werden. Man erhält das Vive-Headset und zwei Controller mit zwei Stationen. Damit werden all deine Bewegungen im Raum erfasst. Übrigens: Die HTC Vive ist auch mit Steam kompatibel. Schon bald wird es eine Reihe von VR-Games im Steam Store geben.

Auf der Webseite der Brille erfährt man einige interessante Infos. So verstecken sich im kleinen Headset mehr als 32 Sensoren und eine Frontkamera. Somit ist nicht nur Virtual, sondern auch Augmented Reality möglich. Die komfortable Kopfhalterung kann präzise angepasst werden – damit man auch nach langen Virtual Reality Abenden keine Druckpunkte spürt.

Hohe Auflösung, präzise Steuerung

Auch der Bildschirm der HTC Vive ist eine Klasse für sich. Mit einer Auflösung von mehr als 2160 x 1200 Pixeln und 90 Hz Bildwiederholfrequenz sorgt die Brille dafür, dass man den Unterschied zwischen Virtual Reality und echter Realität kaum bemerken wird.

Damit man das VR-Erlebnis in vollen Zügen genießen kann, werden zwei Motion-Controller mitgeliefert. Diese erkennen – ähnlich wie eine Wii Fernbedienung – die Bewegungen des Spielers. Diese Art der Steuerung in Kombination mit VR-Brillen ermöglicht Developern neue Möglichkeiten bei der Kreation von Computerspielen. Neben den Motion-Controllern bietet HTC auch Basisstationen an. Diese werden passend positioniert und bieten 360°-Bewegungserkennung (ähnlich wie Kinect).

Wie die Brille und die Sensoren arbeiten, werden zukünftige Tests zeigen. Wer sich nicht bis April gedulden will, kann sich das folgende YouTube Video ansehen. Hier hat der bekannte Let’s Player und Gadget-Tester Olli43 eine Vorabversion der Brille genauer unter die Lupe genommen. Das Gadget ist sicherlich noch nicht perfekt, aber es zeigt eindrücklich, wozu die Technik im Jahre 2016 im Stande ist.